Nicht Gendern in RLP

Die SDMV des LV RLP möge als sonstigen Antrag beschließen:

Der Landesverband RLP verzichtet auf das Gendering von Texten im Sinne einer Veränderung der Sprache und des Sprachbildes. Das betrifft ein generisches Femininum, das Binnen-i und alle *Formen der Schreibweise einer nicht zugeordneten geschlechtlichen Begriffsbestimmung.

Begründung: Ausgehend von dem in uns verankerten Sprachbewusstsein ist die Verordnung einer anderen Schreibweise kontraintuitiv und entzieht bei mehrfacher Verwendung den Lesenden den Sinn und Inhalt von Texten.

Gleichermaßen wird die große Gruppe von Lese und Schreibgehandicapten Personen, die mittels vieler Maßnahmen des Lernens einen Weg zur Erschließung von Texten gefunden haben und den in Deutschland weit verbreiteten Analphabeten das Lernen und Wahrnehmen von Sprache zusätzlich erschwert. 4 – 5 % aller Menschen sind von einer Lese und Rechtscheibschwäche betroffen.

Das Gendern widerspricht der Ikonizität der Sprache. Die Formen und Arten der Artikel beziehen sich nicht auf das Geschlecht der Sache, sondern auf das Sprachempfinden des Wortes. Deshalb werden gegenderte Begriffe nicht mehr voll integrativ verstanden.

Referenzen zum Thema:
http://de.wikipedia.org/wiki/Analphabetismus#Deutschland
http://de.wikipedia.org/wiki/Legasthenie
http://www.bvl-legasthenie.de/
http://www.belleslettres.eu/artikel/geistig-geistlich-ikonizitat-sprache.php
https://stemke.piraten-nds.de/2014/07/20/generisches-maskulinum-ist-mist/
mit weiterführenden Links.
https://stemke.piraten-nds.de/2014/07/22/ideen-zum-gendern/
http://lrs-legasthenie.blog.de/2010/01/08/erschreckende-zahlen-fakten-7712269/
http://www.journal21.ch/genderspeak-auf-dem-pruefstand

http://www.mesop.de/2013/12/08/sprachkolumne-der-fuehrerin-entgegenarbeiten-warum-juedinnen/

1000 Hände und eine Legende… es geht doch

Liebe Diebe, ähm nein Piraten,

Ich hab so endlos viel über unseren Richtungsstreit und die Debatte wer alles wie und wann böse ist, das ich nun echt glaube, es ist an der Zeit mit den ersten Vorurteilen und Erwartungen aufzuräumen. Konsens zwischen unseren Flügeln, die am Rumpf der Piraten hängen ist es, das wir in Parlamente einziehen wollen können. Dafür brauchen wir Unterschriften.

Ein Wort, 6 Hände, + 300 Unterschriften!

Ein Wort, 6 Hände, 300 Unterschriften! CC BY 2.0 Harry Hensler

Noch habe ich keine Informationen, wie viel Erfolg das Dreamteam aus @anked, @sekor und @moonopool hatte, aber auch das werden wir noch heraus bekommen.

20140705_121251

Auf jeden Fall ist klar, auch Flügel können sich die Hände reichen, ein Team bilden und gemeinsam nach Vorne gehen. Euch rufe ich zu! YMMD
Danke
Euer
Thomas

Lizensen zu den Bildern:CC BY 2.0 Harry Hensler

Wer meckert muss auch liefern

Tja, da habe ich eben in meinem letzten Post die Grenzen unserer Möglichkeiten definiert, und werde mich sicher damit wieder mal voll in die „Nesseln“ setzten. Nun gut, ich bin es gewohnt unpopuläre Thesen zimlich stoisch zu vertreten, und ich bin euch nach dem was alles nicht geht eine Lösungsidee für unseren Antragsstau im Bund schuldig.

Wir brauchen etwas, das diesen Stau schnell und sicher behebt, damit wie auf Parteitagen, der Marina, der OM und anderen Veranstaltungen der Piraten mit und durch unsere Visionäre auch Visionen entwickeln können. Derzeit beschäftigen wir uns mehr mit Anträgen, Richtungsfetzereien und komischen Flügelbildungen in allen möglichen Etiketten und Deutungsbereichen. Die Politik kommt seit 2 – 3 Jahren immer kürzer und die Ideen drehen sich im Kreis.

Meine Idee, die ich gerne mit Euch im Sinne dieses Blogs besprechen möchte, und die ich bewusst nicht auf die ML schreibe, weil bisher alle schönen Ideen der letzten Monate dort beerdigt wurden, sieht so aus.

Alle Anträge, die wir offen haben werden vom Bund nicht mehr auf Programmparteitagen vernudelt, sondern anders geregelt. Mit einen Stichtag gibt der Bund alle bis dahin vorliegenden Anträge an die Landesverbände. Die Antragsteller fügen dem Anträgen eine Rede in Form eines Videos bei – das drei Minuten dauern darf. Die Anträge werden vorab im Wiki dokumentiert. Jeder darf dort im Vorfeld Fragen an den Antragsteller stellen. Diese beantwortet derselbe dann oder nicht. Die Anträge werden auf den LMVen oder LPTs vorgestellt, es findet die Aussprache statt, der Antragsteller kann über Mumble oder Videokonfernz dazu geholt werden, das kann er von zu hause tun, ohne Reisekosten zu haben. Die LMV stimmt nach Aussprache ab, und meldet das Ergebnis an den Bund.

Landesverbände, die eine SDMV haben, oder eine SMV haben, die alle Regeln der Abstimmung beachtet, können Anträge auch darüber behandeln lassen. Da die Videos möglichst bei einer Plattform, wo sie wieder gelöscht werden können geladen werden, oder nur als DL bei dem Antrag zur Verfügung stehen, ermöglicht das eine Abarbeitung und Vorbereitung von Parteiveranstalltungen, die dann wieder voller Visionen sein können.

Allen Antragstellern wird das bearbeiten Ihrer Anträge sichergestellt und in 12 – 18 Monaten haben wir den Gesamtstau hinter uns, wenn wir mit jedem LV ein oder zwei Sondernparteitage dazwischen durchführen auch viel schneller. Reisewege werden kürzer. Kosten niedriger. Alles wird klarer. Und nun bitte Eure Gegenreden in den Komentaren. Ich schalte alles frei bis auf die klassischen Baschings. Die brauchen wir nicht, und sie machen auch keinen Spass

Euer

Thomas