Die Helden des 20 Jahrhunderts, die Trump und seine Komplizen gerne vergessen machen wollen – Teil 1


🛰️ Hidden Figures – Die wahren Raketenfrauen der NASA

Sie standen nicht im Rampenlicht. Ihre Namen kannte kaum jemand. Und doch waren sie es, die mit ihrer mathematischen Präzision, technischem Können und unbeirrbarem Mut die Grundlage für Amerikas erste Schritte ins All schufen:
Katherine Johnson, Dorothy Vaughan und Mary Jackson – drei afroamerikanische Frauen, die der NASA halfen, Raketen in den Orbit zu bringen, während sie gleichzeitig gegen Rassismus und Sexismus kämpften.


👩🏽‍🔬 Katherine Johnson

Geboren: 26. August 1918 – ✝ 24. Februar 2020
Beruf: Mathematikerin
Arbeitgeber: NACA/NASA, Langley Research Center (ab 1953)

Bedeutung:

  • Berechnete die Flugbahnen der Mercury-Redstone 3 (Alan Shepards Flug) und Mercury-Atlas 6 (John Glenns Erdumrundung).
  • John Glenn bestand persönlich darauf, dass sie die Computerberechnungen überprüft, bevor er ins All flog: „Get the girl to check the numbers.“
  • Trug wesentlich zur Planung der Apollo-11-Mondmission bei.

Auszeichnungen:

  • Presidential Medal of Freedom (2015, Barack Obama)
  • Congressional Gold Medal (2019)

👩🏽‍💻 Dorothy Vaughan

Geboren: 20. September 1910 – ✝ 10. November 2008
Beruf: Mathematikerin, Programmiererin
Arbeitgeber: NACA/NASA, ab 1943

Bedeutung:

  • Erste afroamerikanische Supervisorin bei der NACA (1949)
  • Leitete die „West Area Computers“ – eine Gruppe afroamerikanischer Mathematikerinnen, die komplexe Berechnungen für Windkanäle und Raketenflugbahnen ausführten.
  • Spezialistin für Fortran – eine frühe Programmiersprache für IBM-Großrechner.
  • Ermöglichte ihren Mitarbeiterinnen den Übergang vom Rechenschieber zur Rechenmaschine – ein entscheidender Schritt in der digitalen Revolution der NASA.

👩🏽‍🏭 Mary Jackson

Geboren: 9. April 1921 – ✝ 11. Februar 2005
Beruf: Ingenieurin
Arbeitgeber: NACA/NASA, ab 1951

Bedeutung:

  • Erste afroamerikanische Luft- und Raumfahrtingenieurin bei NASA (1958)
  • Arbeitete in Überschall-Windkanälen und analysierte Luftströmungen an Raketenmodellen.
  • Musste erst gegen Segregationsgesetze vor Gericht kämpfen, um „Whites-only“-Kurse zu besuchen.
  • Später engagierte sie sich aktiv für Nachwuchsförderung und Chancengleichheit innerhalb der NASA.

🎥 Vom Verborgenen ins Rampenlicht

Diese Geschichten wurden durch den Film „Hidden Figures“ (2016) weltweit bekannt.
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Margot Lee Shetterly und beleuchtet die Rolle afroamerikanischer Frauen im US-Raumfahrtprogramm zur Zeit der Rassentrennung.


📊 Vergleich – Beteiligung an Missionen

NameMercury (1961–63)Gemini (1964–66)Apollo (1961–72)Space Shuttle (ab 1981)
Katherine Johnson✅ Ja (Mercury-6)🔸 Beratend✅ Ja (Apollo 11)🔸 Indirekt
Dorothy Vaughan✅ Ja🔸 Übergang zur IT🔸 Frühere Phasen❌ (Pensioniert 1971)
Mary Jackson🔸 Windkanäle🔸 Strömungsforschung🔸 Frühphasen❌ (Früher Ruhestand)

📚 Literatur & Quellen

  • Shetterly, Margot Lee: Hidden Figures – The Untold Story of the African American Women Who Helped Win the Space Race, HarperCollins, 2016.
  • NASA History Division: https://www.nasa.gov
  • Presidential Medal of Freedom Archive (whitehouse.gov)
  • Smithsonian National Air and Space Museum
  • Oral Histories der NASA (Johnson Space Center)

🧠 Einschätzung: Was wäre ohne sie geworden?

Ohne diese drei Frauen – und viele weitere „unsichtbare Rechnerinnen“ – hätte die NASA:

  • keine zuverlässigen Flugbahnberechnungen für erste Raumflüge gehabt,
  • deutlich mehr Fehlstarts und Sicherheitsprobleme riskiert,
  • die Mondlandung möglicherweise nicht im geplanten Zeitrahmen durchgeführt,
  • den Übergang zur Computertechnik verschlafen (Vaughan),
  • entscheidende aerodynamische Tests für Überschallraketen nicht durchführen können (Jackson).

Fazit:

Ohne diese Frauen wäre das US-Weltraumprogramm langsamer, teurer, riskanter und möglicherweise erfolglos gewesen.
Sie waren nicht nur unterstützend – sie waren absolut entscheidend.


Trumps Geopolitik

Trump: Die perfekte Verbindung aus Zerstörungswut und strategischem Chaos

Donald Trump wird oft als nationalistischer Politiker beschrieben, der unter dem Slogan „America First“ eine harte Linie gegenüber internationalen Organisationen, Partnern und Rivalen fuhr. Doch diese Darstellung greift zu kurz.

Trump ist kein klassischer Staatsmann, sondern eine unkontrollierbare Gefahr, getrieben von Narzissmus, Gier und Verachtung für alles, was nicht seinem Ego dient.

Die Wahrheit liegt in der Verbindung zweier Analysen: Einerseits nutzte Trump eine nationalistische Strategie als Werkzeug, andererseits war sein eigentliches Ziel nie die Stärkung der USA, sondern die Maximierung seiner persönlichen Macht.


1. Trumps angebliche Strategie war nie für Amerika gedacht

Seine „America First“-Doktrin war nie eine realistische geopolitische Strategie, sondern eine populistische Parole zur Manipulation seiner Anhänger. Sie diente als Vorwand für protektionistische Maßnahmen, Angriffe auf internationale Allianzen und die Schwächung demokratischer Institutionen – alles mit dem einzigen Ziel, seine eigene Position zu festigen.

Was er behauptete:

  • „Ich bringe Amerika an die Spitze!“
  • „Die Welt nutzt uns aus, aber ich stärke unser Land!“

Was wirklich passierte:

  • Zerstörung internationaler Strukturen: NATO geschwächt, Klimaschutzabkommen verlassen, WHO-Austritt, Handelskriege begonnen.
  • Schwächung der US-Wirtschaft: Hohe Zölle, die mehr Schaden als Nutzen brachten, Defizite in Handelsbeziehungen, Unternehmenssteuersenkungen führten zu massiver Verschuldung.
  • Demontage der eigenen Demokratie: Justiz manipuliert, Kongress diskreditiert, Wählerrechte eingeschränkt.

Sein Fokus lag nie auf der Stärkung der USA – es ging nur um die Sicherung seiner eigenen Macht.


2. Trumps Machtprojektion: Unkontrolliertes Chaos statt Strategie

Während echte geopolitische Akteure wie Putin oder Xi Jinping langfristige Strategien verfolgen, agierte Trump wie ein Plünderer.

  • Er nimmt, was er kann.
  • Er verbrennt, was er nicht kontrollieren kann.
  • Er wechselt seine Verbündeten, sobald sie keinen Vorteil mehr bringen.

Warum ist das für die Welt so gefährlich?

  • Er hat keine langfristigen Pläne, sondern handelt aus Wut, Kränkung und Vergeltung.
  • Er verachtet sogar seine eigene Basis und nutzt sie nur für seinen Machterhalt.
  • Er zerstört Allianzen, statt sie zu nutzen – perfekt für Rivalen wie China und Russland.

3. Die größte Bedrohung: Trump als geopolitischer Chaos-Faktor

Trump + Putin: Das perfekte Chaos-Duo

Putin verfolgt eine klare Agenda: territoriale Expansion, Schwächung des Westens. Trump verfolgt gar keine Agenda außer „alles für mich“. Das macht ihn noch gefährlicher, weil er unberechenbar ist.

Falls Europa durch Putin gebunden wird, wird Trump sein Augenmerk woanders hinlenken: Kanada und Grönland.

Trumps kolonialistische Gier: Warum Kanada & Grönland in Gefahr sind

  • Grönland: 2019 wollte er es „kaufen“. Er hält es für legitimen US-Besitz.
  • Kanada: Er sieht es als „undankbaren kleinen Bruder“, den er dominieren will.
  • Er hat keine moralischen Bedenken, biologische Kriegsführung, Blockaden oder wirtschaftliche Erpressung zu nutzen.

Falls Europa mit Russland beschäftigt ist, wird Trump versuchen, sein eigenes Reich zu schaffen – nicht für Amerika, sondern für sich selbst.


4. Fazit: Trump ist keine politische Gefahr, sondern eine existenzielle Bedrohung

  • Er ist kein Politiker, sondern ein egozentrischer Tyrann mit einer Supermacht.
  • Er wird Chaos für jeden erschaffen, der ihn nicht anbetet – auch für die USA selbst.
  • Sein „America First“ war nie eine Strategie, sondern eine Rechtfertigung für Selbstbereicherung.
  • Er wird keine Verbündeten haben, nur Untergebene oder Feinde.

Was bedeutet das für Europa?

  • Putin ist berechenbar, Trump nicht. Europa kann mit russischen Machtspielen umgehen, aber nicht mit einem irrationalen US-Präsidenten, der nur seinem Ego folgt.
  • Europa muss sich unabhängig machen. Sowohl militärisch als auch wirtschaftlich.
  • Die größte Gefahr ist nicht nur Russland, sondern eine USA, die sich von Trump in einen Beutezug treiben lässt.

Trump ist kein Staatsmann, sondern eine Katastrophe mit Atomwaffen.

Wenn Europa überleben will, muss es sich von den USA, von Russland und von jedem Irren befreien, der glaubt, die Welt gehöre ihm.

Politische Meinung: Nationalismus, Egomanie und die Verantwortung für Menschlichkeit

Elon Musk und Donald Trump stelle ich in eine Reihe mit historischen Figuren wie Stalin, Mao und Hitler. Warum? Nicht, weil ihre Ideologien oder Methoden identisch wären, sondern weil die Auswirkungen ihrer Entscheidungen in einer Kategorie liegen: Sie verursachen Leid, Hunger und Tod, oft ohne direkte Notwendigkeit oder Nutzen. Insbesondere das „von jetzt auf sofort“ Streichen der US-Entwicklungshilfen durch nationalistische Strömungen in den USA ist ein Beispiel für eine Politik, die Millionen Menschen das Leben kostet.

Entwicklungshilfe: Mehr als nur Zahlen

Entwicklungshilfe ist kein Überbleibsel sozialistischer Umverteilung. Sie ist eine Pflicht der Menschheit, gegründet auf Moral, Verantwortung und pragmatische Notwendigkeit. Diese Hilfen sichern grundlegende Lebensbedürfnisse wie Nahrung, Wasser und medizinische Versorgung in Regionen, die von Krisen und Armut geprägt sind. Werden diese Gelder gestrichen, sterben Menschen – nicht abstrakt, sondern ganz konkret: Kinder, Mütter, Väter.

Jeder Mensch, der heute aufgrund nationalistischer und egomanischer Ideologien hungert, leidet oder stirbt, ist ein Opfer der Arroganz und Kurzsichtigkeit von Menschen, die ihre Macht missbrauchen, um Ressourcenflüsse zu blockieren. Entscheidend dabei ist, dass diese Täter kaum persönlichen Gewinn daraus ziehen. Es ist keine pragmatische oder notwendige Handlung, sondern eine Machtdemonstration, die auf Ignoranz und Egoismus basiert.

Nationalismus: Eine Ideologie des Sterbens

Nationalismus in seiner heutigen Form propagiert die Idee, dass die eigenen Interessen über allem stehen – eine Weltanschauung, die keinerlei Verantwortung für die globale Gemeinschaft kennt. Doch in einer vernetzten Welt ist dies nicht nur moralisch verwerflich, sondern auch unhaltbar. Kein Land, keine Nation existiert isoliert. Entscheidungen, die in den USA oder anderen Ländern getroffen werden, haben weltweite Konsequenzen.

Der Rückzug aus der internationalen Verantwortung – sei es durch den Stopp von Entwicklungshilfen, den Rückzug aus Klimaverträgen oder das Ignorieren von Flüchtlingsströmen – ist nicht nur ein Verrat an der Menschlichkeit, sondern auch ein direkter Angriff auf die Zukunftsfähigkeit der Weltgemeinschaft.

Menschlichkeit ist keine Ideologie, sondern Pflicht

Die Forderung, Menschenleben durch Entwicklungshilfe, Zusammenarbeit und Verantwortungsbewusstsein zu schützen, ist kein Sozialismus. Sie ist keine politische Ideologie, sondern eine grundlegende Verpflichtung, die aus unserer Menschlichkeit erwächst. Es geht nicht um Umverteilung oder Machtspiele, sondern um das grundlegende Prinzip, dass jeder Mensch das Recht auf ein Leben in Würde hat.

Wenn wir es zulassen, dass Menschen durch Federstriche sterben – sei es durch gestrichene Hilfen, verächtliche Politik oder arrogante Gleichgültigkeit – dann geben wir unsere Menschlichkeit auf. Und das kann sich niemand leisten. Denn eines ist klar: Die Welt wird entweder durch Kooperation und Mitgefühl überleben – oder sie wird an Egoismus und Ignoranz zugrunde gehen.

Schlussgedanke

Die Verantwortung, die wir tragen, ist keine Wahl. Sie ist ein integraler Bestandteil des Menschseins. Wenn wir Menschen in Not ignorieren, ist das kein Ausdruck von Pragmatismus oder Realpolitik, sondern das bewusste Akzeptieren von Leid. Elon Musk, Donald Trump und andere, die Entscheidungen treffen, die Menschenleben vernichten, handeln nicht nur unverantwortlich, sondern unmenschlich. Es ist an uns, dies nicht zu akzeptieren und uns für eine Welt einzusetzen, in der Menschlichkeit über Machtspiele triumphiert.

Wem steht das Heilige Land zu? (Heute Israel, Westbank und Gaza)

In den Schriften der Muslime gestöbert.

In der Charta der Hamas machen die Palästinenser geltend, dass durch das islamische Gesetz diese Gebiete als Waqf, als heilige Schenkung, den Muslimen vermacht worden sind. Dieses Recht haben sie durch eine Eroberung nach dem Tod des Propheten erhalten.

Damit stehen sie jedoch in klarem und eindeutigem Widerspruch zu ihren eigenen religiösen Überlieferungen. Denn im Koran, Sure 7, Vers 137, offenbart der Prophet – Friede sei mit ihm und seiner Familie –, dass Gott (Allah) dieses Gebiet unwiderruflich an jemand anderen für immer gegeben hat.

Zitat: „Und Wir gaben dem Volk, das unterdrückt worden war, zum Erbe die östlichen und die westlichen Gegenden des Landes, das Wir gesegnet haben. Und das schönste Wort deines Herrn erfüllte sich an den Kindern Israels dafür, dass sie standhaft waren. Und Wir zerstörten, was Fir’aun und sein Volk zu machen und was sie zu errichten pflegten.“

وَأَوۡرَثۡنَا ٱلۡقَوۡمَ ٱلَّذِينَ كَانُواْ يُسۡتَضۡعَفُونَ مَشَٰرِقَ ٱلۡأَرۡضِ وَمَغَٰرِبَهَا ٱلَّتِي بَٰرَكۡنَا فِيهَاۖ وَتَمَّتۡ كَلِمَتُ رَبِّكَ ٱلۡحُسۡنَىٰ عَلَىٰ بَنِيٓ إِسۡرَٰٓءِيلَ بِمَا صَبَرُواْۖ وَدَمَّرۡنَا مَا كَانَ يَصۡنَعُ فِرۡعَوۡنُ وَقَوۡمُهُۥ وَمَا كَانُواْ يَعۡرِشُونَ

Hierdurch ist eindeutig geklärt, dass nach dem Koran und auch nach der Auslegung eines der wichtigsten Gelehrten des Islam in den Hadithen, Tafsir Ibn Abbas – für dessen richtige Auslegung des Korans Mohammed selbst gebetet hatte –, dies ebenfalls bestätigt.

Deshalb ist die von Menschen im Namen Allahs gefertigte Charta der Hamas fehlerhaft, der Anspruch besteht aus sicht des Islam nicht und der Krieg ist nicht legitimiert durch den Glauben der meiner Meinung nach terroristischen und völkerrechtsfeindlich agierenden Terrorgruppe Hamas.

Somit muss aber auch für alle Palästinenser muslimischen Glaubens klar sein, es gibt keinen Anspruch auf das Land der Israeliten aus Sicht der Religionsgeschichte. Dieser angebliche Anspruch ist eine eklatante Verletzung des heiligen Quran und des durch den Propheten, Friede auf ihm und seiner Familie, gemachten Offenbarung des Willens Allahs.

Doch damit noch nicht genug

Denn in Sure 5; Vers 20 wird später noch offenbart das: „Und als Musa zu seinem Volk sagte: „O mein Volk, gedenkt der Gunst Allahs an euch, als Er unter euch Propheten einsetzte und euch zu Königen machte und euch gab, was Er niemandem (anderen) der Weltenbewohner gegeben hat.“

مِّنَ ٱلۡعَٰلَمِينَ وَإِذۡ قَالَ مُوسَىٰ لِقَوۡمِهِۦ يَٰقَوۡمِ ٱذۡكُرُواْ نِعۡمَةَ ٱللَّهِ عَلَيۡكُمۡ إِذۡ جَعَلَ فِيكُمۡ أَنۢبِيَآءَ وَجَعَلَكُم مُّلُوكٗا وَءَاتَىٰكُم مَّا لَمۡ يُؤۡتِ أَحَدٗا

Und weiter Sure 5 Vers 21 ebenfalls: O mein Volk, tretet in das geheiligte Land ein, das Allah für euch bestimmt hat, und kehrt nicht den Rücken, denn dann werdet ihr als Verlierer zurückkehren.“

يَٰقَوۡمِ ٱدۡخُلُواْ ٱلۡأَرۡضَ ٱلۡمُقَدَّسَةَ ٱلَّتِي كَتَبَ ٱللَّهُ لَكُمۡ وَلَا تَرۡتَدُّواْ عَلَىٰٓ أَدۡبَارِكُمۡ فَتَنقَلِبُواْ خَٰسِرِينَ

Und obwohl die Israeliten sich vor dem Bewohnern dort fürchteten folgten sie dem Wort des Herrn und nahmen ihr gelobtes Land in Besitz, das Ihnen seither aus Sicht des einen und des einzigen Gottes gehört.

Ein Blick auf den Israel-Palästina-Konflikt: Völkerrechtliche und menschliche Perspektiven

Die Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 durch einen Beschluss der Vereinten Nationen, unterstützt durch die Charta der Vereinten Nationen, markiert einen entscheidenden Moment in der modernen Geschichte. Trotz der völkerrechtlichen Legitimität dieser Gründung wurde sie von den arabischen Nachbarn und den Palästinensern nicht anerkannt, was zu anhaltenden Spannungen in der Region führte.

Die Palästinenser erlebten die Gründung Israels und die darauffolgenden Ereignisse als Nakba (Katastrophe), da sie dies als eine Besetzung ihres Landes betrachteten. Diese Sichtweise ignoriert jedoch, dass die Palästinenser zu dieser Zeit keine staatliche Souveränität über das Mandatsgebiet Palästina oder darüber hinaus hatten. Interessanterweise wurde aus einem Teil dieses Gebiets, das auch Transjordanien umfasste, der Staat Jordanien, ein heute anerkanntes UN-Mitglied, gegründet.

Israel, das nur 17% des ursprünglichen Mandatsgebiets umfasst, steht weiterhin vor Herausforderungen, nicht zuletzt durch die Handlungen der Hamas. Die Wahl der Hamas 2007 im Gazastreifen brachte eine Organisation an die Macht, die nicht nur zivile, sondern auch militärische Kontrolle ausübt. Die Verwendung von Zivilisten als menschliche Schutzschilde und die Stationierung militärischer Einrichtungen in geschützten Zivilanlagen wie Schulen und Krankenhäusern durch die Hamas verstößt gegen das humanitäre Völkerrecht und macht zivile Opfer tragischerweise oft unvermeidlich.

Der Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023, bei dem 1400 Menschen, darunter Frauen und Kinder, ihr Leben verloren, wird international als Terrorakt verurteilt, der durch keinen Widerstands- oder Befreiungskampf zu rechtfertigen ist.

Parallel dazu gibt es die anhaltenden Auseinandersetzungen um die israelischen Siedlungen in der Westbank, die international als illegal betrachtet werden. Diese Siedlungen, oft motiviert durch religiöse Überzeugungen einiger Gruppen, widersprechen sowohl internationalem Recht als auch UN-Resolutionen.

Es ist von entscheidender Bedeutung, dass beide Seiten, Israelis wie Palästinenser, zu einer Anerkennung der Rechte und Grenzen des jeweils anderen kommen. Eine unabhängige Behörde, bestehend aus Israelis und Palästinensern, könnte dabei helfen, Gewalt zu untersuchen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, um so einen dauerhaften Frieden in der Region zu fördern.

Das Verhalten israelischer Siedler in der Westbank

Neben den angesprochenen Themen darf das Verhalten einiger israelischer Siedler in der Westbank nicht unerwähnt bleiben. Diese Siedlungen, die international als illegal angesehen werden, sind oft Brennpunkte für Spannungen und Gewalt. Berichte über Übergriffe von Siedlern auf palästinensische Anwohner und deren Eigentum sind nicht selten. Diese Aktionen, die von Vandalismus bis hin zu physischen Angriffen reichen, verschärfen die bereits angespannte Lage und untergraben die Aussichten auf Frieden und Stabilität in der Region.

Es ist essentiell, dass solche Vorfälle nicht nur verurteilt, sondern auch nach den Gesetzen Israels geahndet werden. Die israelische Regierung steht in der Verantwortung, sicherzustellen, dass ihre Bürger, einschließlich der Siedler, sich an internationales Recht halten und die Rechte der palästinensischen Bevölkerung respektieren. Nur durch die Einhaltung von Recht und Ordnung kann eine Basis für dauerhaften Frieden geschaffen werden.

Ein Ruf nach Menschlichkeit und Hoffnung

Inmitten der fortwährenden Auseinandersetzungen zwischen Israel und den Palästinensern, verstärkt durch die Handlungen von Gruppen wie der Hamas, Hisbollah und Fatah, müssen wir innehalten und das menschliche Leid erkennen, das dieser Konflikt verursacht. Jeder Tote, ob durch die Handlungen Israels, der Hamas oder einer anderen beteiligten Gruppe, ist ein Verlust, der tief betrauert werden muss. Hinter jeder Zahl steht ein menschliches Wesen, dessen Leben unermesslichen Wert hatte.

Besonders tragisch ist das Schicksal der Kinder in dieser Region, die in einem Umfeld von Gewalt, Ideologie und Terror aufwachsen. Die Narben und Traumata, die sie erleiden, könnten generationenübergreifende Folgen haben. Diese Kinder, die eigentlichen Opfer, tragen die Last eines Konflikts, den sie weder gewählt haben noch verstehen. Ihre Kindheit wird überschattet von Angst und Unsicherheit, und die psychologischen Folgen dieser Erlebnisse könnten sie ihr ganzes Leben lang begleiten.

Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, nach Lösungen zu suchen, die Frieden und Sicherheit für alle bringen. Wir müssen Brücken bauen, nicht nur zwischen Regierungen, sondern auch zwischen den Menschen, die von dieser langanhaltenden Feindseligkeit betroffen sind. Der erste Schritt auf diesem Weg ist die Anerkennung der Menschlichkeit jedes Einzelnen und der gemeinsame Wunsch, den Zyklus der Gewalt zu durchbrechen. Nur so können wir hoffen, dass zukünftige Generationen frei von den Schatten der Vergangenheit leben können.

Die Grenzen der Religionsfreiheit und ihr Einfluss auf die Gesellschaft

In Deutschland, wie in vielen anderen demokratischen Ländern, wird die Religionsfreiheit durch das Grundgesetz geschützt. Dieses fundamentale Recht garantiert jedem Einzelnen die Freiheit, seinen Glauben frei zu praktizieren und auszuleben. Doch was geschieht, wenn religiöse Überzeugungen über die private oder gemeinschaftliche Glaubensausübung hinausgehen und Anspruch auf politische und gesetzgebende Macht erheben?

Die Vorstellung, dass eine Religion nicht nur das individuelle Leben, sondern auch die staatliche Ordnung prägen möchte, wirft kritische Fragen auf. Was passiert, wenn eine Glaubensgemeinschaft beansprucht, nicht nur für ihre Anhänger, sondern für die gesamte Gesellschaft verbindliche Regeln zu setzen? Dies könnte eine direkte Herausforderung für die Prinzipien der Trennung von Staat und Religion sowie für die demokratische Grundordnung darstellen.

Ein besonders sensibles Feld ist die öffentliche Diskussion und Kritik an Religionen. In einer Gesellschaft, in der eine Religion möglicherweise bedeutenden Einfluss auf die staatliche Macht hat, könnte die Fähigkeit, diesen Glauben offen zu kritisieren oder zu hinterfragen, eingeschränkt werden. Dies betrifft direkt das Grundrecht der freien Meinungsäußerung, das ebenso im Grundgesetz verankert ist.

Die Herausforderung besteht darin, einen Ausgleich zu finden zwischen der Achtung und Gewährleistung der Religionsfreiheit und der Sicherstellung, dass diese Freiheit nicht zu einer Beeinträchtigung anderer fundamentaler Freiheiten führt. Die Balance zwischen diesen Rechten ist komplex und erfordert ständige Aufmerksamkeit und Dialog.

Es bleibt die Frage, wie wir als Gesellschaft mit solchen Herausforderungen umgehen. Wie können wir sicherstellen, dass die Freiheit des Einzelnen, seinen Glauben zu leben, nicht zur Unterdrückung anderer führt? Und wie garantieren wir, dass unsere Gesetze und Diskurse frei bleiben von religiöser Dominanz, während wir gleichzeitig jedem das Recht auf freie Religionsausübung gewähren?

Diese Fragen sind nicht nur rechtlich, sondern auch ethisch und gesellschaftlich von großer Bedeutung und bedürfen einer tiefgründigen Auseinandersetzung, um die Grundwerte unserer freiheitlichen demokratischen Gesellschaft zu bewahren.

Ziehe ich hier ein Fazit, dann ein problematisches. Ich habe einen eigenen Glauben. Dieser wird weder mit den Werten und Inhalten der christlich geprägten Leitlinien in Deutschland wieder gegeben noch gehört er zu einer der „großen Glaubens und oder Religionsbewegungen“. Ich praktiziere diesen Glauben. Für mich. Dort wo er für mich hingehört. In der Natur, umgeben von der Schöpfung. Zwischen den Bäumen und den Pflanzen, die uns unser Leben ermöglichen. Doch ich akzeptiere und ich toleriere jederzeit das andere Menschen etwas anderes glauben und glauben wollen. Friede möge mit ihnen sein. Ich akzeptiere nicht, das jemand, egal wer reglementieren will, was ich glauben darf. Das steht dem Staat nicht zu. Und auch keinem anderen. Wer ein Kalifat fordert, der verletzt damit den Raum, der mir dieses Recht garantiert, denn das Kalifat ist eine religionsgeleitete Form der Regierung. Eine, die die Rechte und die Freiheit andere durch die Einschränkung der Scharia und durch die Restriktion gegen Menschen anderen Glaubens festlegt. Und genau dort ist die Grenze überschritten. Die Forderung nach einem Kalifat und die Dröhnungen, die in Hamburg bei der 1 Mai 2024 Veranstaltung unter der Führung von Islam Interaktiv zu hören waren werden von mir als Bedrohung wahrgenommen. Eine Bedrohung unserer Religionsfreiheit und unserer Freiheit zu Leben, eine Demokratie zu erleben und das unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit.

Nein, nicht mit mir. Die Grenze dessen, was zumutbar ist, ist damit überschritten. Ich bedauere, das dies andere Muslime beeinträchtigen kann. Doch ich werde auf keinen Fall akzeptieren das diese Menschen aus unserer Freiheit einen blinden und freiheitsfeindlichen Gottesstaat machen wollen und ggf. wenn man sie lässt machen werden. Ich werde mit allen rechtlich zulässigen Mitteln und allen mir zu Gebote stehenden Fähigkeiten im Sinne unseres Rechtstaates mich gegen diese Fanatiker zur Wehr setzen. Denn das ist keine Frage vom menschlichen Miteinander mehr, sondern aufgrund der Beobachtungserfahrung mit allen islamischen Staaten eine Frage des Lebens und Überlebens.

Gedanken zum humanitären Völkerrecht und dem Gaza-Konflikt

Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern, insbesondere in Gaza, wirft zahlreiche komplexe und emotionale Fragen auf. Eine der dringendsten Fragen betrifft die Vorwürfe von Kriegsverbrechen und möglicherweise sogar Genozid, die gegen beide Konfliktparteien erhoben werden.

Was sind Kriegsverbrechen? Laut internationalen Abkommen, darunter die Genfer Konventionen, umfassen Kriegsverbrechen Handlungen wie gezielte Angriffe gegen Zivilisten, Misshandlung von Kriegsgefangenen, Einsatz verbotener Waffen und unerlaubte Zerstörung von Eigentum. Beide Seiten dieses Konflikts – Israel und verschiedene palästinensische Gruppen wie die Hamas – sind beschuldigt worden, solche Handlungen begangen zu haben.

Was ist Genozid? Der Begriff „Genozid“ bezieht sich auf Handlungen, die mit der Absicht begangen werden, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe ganz oder teilweise zu zerstören. Die Anwendung dieses Begriffs im Kontext des Gazakonflikts ist umstritten und eine extrem schwere Anschuldigung, die gründliche Beweise erfordert.

Die Herausforderung der Kampfführung. Die Hamas wird oft beschuldigt, ihr Hauptquartier unter zivilen Einrichtungen wie Krankenhäusern zu platzieren und Waffen in Moscheen zu lagern. Solche Taktiken sind ein klarer Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht und stellen Israel vor das Dilemma, militärische Ziele anzugreifen, ohne dabei zivile Verluste zu verursachen.

Wie kann man mit solchen Herausforderungen umgehen? Die Einhaltung der Kriegsrecht-Prinzipien wie Unterscheidung, Verhältnismäßigkeit und Vorsicht ist unerlässlich. Dazu gehören der Einsatz von Präzisionswaffen, intensive Aufklärungsmaßnahmen, Warnungen und Evakuierungen der Zivilbevölkerung vor Angriffen und die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen.

Wer untersucht mögliche Verstöße? Die unabhängige Untersuchung dieser komplexen Fragen kann von verschiedenen Akteuren durchgeführt werden, darunter der Internationale Strafgerichtshof, die Vereinten Nationen, Menschenrechtsorganisationen und nationale Gerichte, die das Prinzip der universellen Gerichtsbarkeit anerkennen.

Die Situation in Gaza bleibt zutiefst beunruhigend, und während die internationale Gemeinschaft weiterhin auf eine Lösung drängt, ist die Notwendigkeit unparteiischer und umfassender Untersuchungen klarer denn je. Als Beobachter und Kommentator hoffe ich, dass Gerechtigkeit effektiv und gerecht umgesetzt wird und dass alle Parteien zur Rechenschaft gezogen werden, um den Schutz der Zivilbevölkerung in zukünftigen Konflikten zu verbessern.

Fazit: Ich sehe derzeit die Verantwortung für alle, wirklich alle Probleme dieses Konfliktes bei der Hamas. Die Hamas nutzt Moscheen, Krankenhäuser, Kindergärten, Flüchtlingslager und sogar Wohngebäude als Stellungen und Standorte. Die Kämpfer der Hamas ziehen sich in zivile Gebäude zurück, sie sie legen die „Kleidung von Soldaten“ ab um sich als Zivilisten zu tarnen. Damit ist de facto Israel in der Situation, das die Darstellung immer gegen die militärischen Maßnahmen zu wirken scheinen. Diese unmenschliche und unethische Kriegsführungsgrundlage der Hamas, die die Bevölkerung in Schutzhaft nehmen sind die Kriegsverbrechen. Und Israel hat den schwarzen Peter, weil sie ihre Pflicht zur Verteidigung der Menschen in Israel gewährleisten müssen. Fertig.