Trumps Geopolitik

Trump: Die perfekte Verbindung aus Zerstörungswut und strategischem Chaos

Donald Trump wird oft als nationalistischer Politiker beschrieben, der unter dem Slogan „America First“ eine harte Linie gegenüber internationalen Organisationen, Partnern und Rivalen fuhr. Doch diese Darstellung greift zu kurz.

Trump ist kein klassischer Staatsmann, sondern eine unkontrollierbare Gefahr, getrieben von Narzissmus, Gier und Verachtung für alles, was nicht seinem Ego dient.

Die Wahrheit liegt in der Verbindung zweier Analysen: Einerseits nutzte Trump eine nationalistische Strategie als Werkzeug, andererseits war sein eigentliches Ziel nie die Stärkung der USA, sondern die Maximierung seiner persönlichen Macht.


1. Trumps angebliche Strategie war nie für Amerika gedacht

Seine „America First“-Doktrin war nie eine realistische geopolitische Strategie, sondern eine populistische Parole zur Manipulation seiner Anhänger. Sie diente als Vorwand für protektionistische Maßnahmen, Angriffe auf internationale Allianzen und die Schwächung demokratischer Institutionen – alles mit dem einzigen Ziel, seine eigene Position zu festigen.

Was er behauptete:

  • „Ich bringe Amerika an die Spitze!“
  • „Die Welt nutzt uns aus, aber ich stärke unser Land!“

Was wirklich passierte:

  • Zerstörung internationaler Strukturen: NATO geschwächt, Klimaschutzabkommen verlassen, WHO-Austritt, Handelskriege begonnen.
  • Schwächung der US-Wirtschaft: Hohe Zölle, die mehr Schaden als Nutzen brachten, Defizite in Handelsbeziehungen, Unternehmenssteuersenkungen führten zu massiver Verschuldung.
  • Demontage der eigenen Demokratie: Justiz manipuliert, Kongress diskreditiert, Wählerrechte eingeschränkt.

Sein Fokus lag nie auf der Stärkung der USA – es ging nur um die Sicherung seiner eigenen Macht.


2. Trumps Machtprojektion: Unkontrolliertes Chaos statt Strategie

Während echte geopolitische Akteure wie Putin oder Xi Jinping langfristige Strategien verfolgen, agierte Trump wie ein Plünderer.

  • Er nimmt, was er kann.
  • Er verbrennt, was er nicht kontrollieren kann.
  • Er wechselt seine Verbündeten, sobald sie keinen Vorteil mehr bringen.

Warum ist das für die Welt so gefährlich?

  • Er hat keine langfristigen Pläne, sondern handelt aus Wut, Kränkung und Vergeltung.
  • Er verachtet sogar seine eigene Basis und nutzt sie nur für seinen Machterhalt.
  • Er zerstört Allianzen, statt sie zu nutzen – perfekt für Rivalen wie China und Russland.

3. Die größte Bedrohung: Trump als geopolitischer Chaos-Faktor

Trump + Putin: Das perfekte Chaos-Duo

Putin verfolgt eine klare Agenda: territoriale Expansion, Schwächung des Westens. Trump verfolgt gar keine Agenda außer „alles für mich“. Das macht ihn noch gefährlicher, weil er unberechenbar ist.

Falls Europa durch Putin gebunden wird, wird Trump sein Augenmerk woanders hinlenken: Kanada und Grönland.

Trumps kolonialistische Gier: Warum Kanada & Grönland in Gefahr sind

  • Grönland: 2019 wollte er es „kaufen“. Er hält es für legitimen US-Besitz.
  • Kanada: Er sieht es als „undankbaren kleinen Bruder“, den er dominieren will.
  • Er hat keine moralischen Bedenken, biologische Kriegsführung, Blockaden oder wirtschaftliche Erpressung zu nutzen.

Falls Europa mit Russland beschäftigt ist, wird Trump versuchen, sein eigenes Reich zu schaffen – nicht für Amerika, sondern für sich selbst.


4. Fazit: Trump ist keine politische Gefahr, sondern eine existenzielle Bedrohung

  • Er ist kein Politiker, sondern ein egozentrischer Tyrann mit einer Supermacht.
  • Er wird Chaos für jeden erschaffen, der ihn nicht anbetet – auch für die USA selbst.
  • Sein „America First“ war nie eine Strategie, sondern eine Rechtfertigung für Selbstbereicherung.
  • Er wird keine Verbündeten haben, nur Untergebene oder Feinde.

Was bedeutet das für Europa?

  • Putin ist berechenbar, Trump nicht. Europa kann mit russischen Machtspielen umgehen, aber nicht mit einem irrationalen US-Präsidenten, der nur seinem Ego folgt.
  • Europa muss sich unabhängig machen. Sowohl militärisch als auch wirtschaftlich.
  • Die größte Gefahr ist nicht nur Russland, sondern eine USA, die sich von Trump in einen Beutezug treiben lässt.

Trump ist kein Staatsmann, sondern eine Katastrophe mit Atomwaffen.

Wenn Europa überleben will, muss es sich von den USA, von Russland und von jedem Irren befreien, der glaubt, die Welt gehöre ihm.

Demokratie in Europa und Beitritt Türkei zur EU

Demokratie in Europa.

Überall wird dank PRISM und Indect und Vorratsdatenspeicherung und Bestandsdatenauskunft in unserem Land über Demokratie gesprochen. Sind wir dennoch frei wenn eine Demokratie in Deutschland überwacht wird. Oder sind wir bereits Opfer eines Systems geworden, das wir in seiner Komplexität mangels Information über die Zusammenhänge der einzelnen Dienste der staatlichen Sicherheit nicht mehr durchblicken können?

In Europa gibt es vielfältige Formen der Demokratie. In manchen europäischen Ländern gibt es sogar konstitutionelle Monarchie, bis hin zu echten Monarchien. Doch egal wie die Herrschaftsregeln im zentraleuropäischen Bereich sind, in fast allen Ländern gibt es eine Möglichkeit der demokratischen Teilhabe durch Abstimmungen von Bürgern. Man muss es ja nicht wie in der Schweiz immer wiederkehrenden Bürgerbegehren auf die Spitze treiben. 😉

Doch die Grenze dessen was in demokratischen Sinne in Europa vertretbar ist, haben wir grade in der Türkei bei den Kämpfen der Demonstranten und der Polizei gesehen. Ein Demonstrationsrecht, überhaupt die Möglichkeit zur demonstrieren mit dermaßen massiven Mitteln einzuschränken, mehr als 15.000 Tränengaspatronen innerhalb weniger Tage auf die Bevölkerung zu verschießen und wird Wasserwerfern tagelang gegen Menschen vorzugehen, die bis zum Eingreifen der Polizei nicht gewalttätig gewesen sind, ist wirklich für eine Demokratie keinen Gutes Beispiel.

Ist ein Land das sich als fortschrittlich betrachtet wirklich berechtigt so mit Menschen umzugehen, und ist das auch noch ein Land das sie als gleichberechtigten Partner in der ohnehin von Krise und Finanznot gebeutelten Europäischen Union haben wollen? Ich bin nicht sicher dass ein Beitritt der Türkei zur EU wirklich die Aufforderung an die Türkei stellt jetzt mit Menschen anders umzugehen, wo doch die türkische Regierung, vertreten durch ihren EU Minister, gerade jedwede Kritik aufs schärfste rügt.

Nein ich kann meine Skepsis nicht überwinden, eine Regierung das Vertrauen für einen EU-Beitritt auszusprechen, deren Handlungen dazu geneigt sind wir Staatsgebilde nach dem erkämpfen vieler moderner Errungenschaften wieder in ein konservative islamistisches Reglement zurückführen wollen. Warum werden Dinge verboten, die sich ein Volk mühsam erarbeitet hat? Warum werden Menschen die über Twitter kommunizieren regelrecht kriminalisiert weil sie zum besprechen von Demonstrationen oder zur Verabredung zu Terminen ein Medium benutzen das schnell und dynamisch Information weiter trägt?

Ist die türkische Regierung nicht bereit und in der Lage das #Neuland Internet zu betreten, ohne mit der Regierung typischen Angst vor der eigenen Bevölkerung zu reagieren? Ist es wirklich böse über Social Media Networks sich selbst zu organisieren und Bürgerrechte in Anspruch zu nehmen?

Die Türkei hat in den letzten Wochen bewiesen dass sie demokratisch betrachtet sich eher wie ein Entwicklungsland verhält als ein wirklich demokratischer Staat nach unserem arrogant wie konzentrischen Demokratieverständnis zu sein. Vielleicht sind wir ja einfach nur verwöhnt von der Idee einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung nach den Prinzipien unseres Grundgesetzes unter dem Schutz des Bundesverfassungsgerichtes.

Dieser Gedanke allerdings bringt mich zum nächsten Thema, über das ich dann ein anderes Mal schreibe,
euer
Thomas